Schwemmholz im Schilf

 

Zerstörung des wertvollen Schilfröhrichts

Im Schilfgürtel entlang des Seeufers im Naturschutzgebiet «Nuoler Ried» nahe der «Buebebadi» wurde sehr viel Schwemmholz und Abfall angeschwemmt. Das Schwemmholz ist unerwünscht, da es bei Wellenschlag das Schilf zerstört und dadurch ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Tiere verloren geht. Ein intakter Schilfgürtel schützt das Naturschutzgebiet zudem vor Erosion.

 

Verbuschung im Ried

Da die landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht bis zum Ufer reichen, verbuschte der Bereich zwischen Parzellengrenze und Seeufer zunehmend. Dadurch ging wertvolle Riedvegetation verloren und der Schilfgürtel im Wasser konnte sich aufgrund der Beschattung nur schlecht entwickeln.

 

Zivis packen an

Die Stiftung Frauenwinkel hat mit Zivildienstleistenden im Auftrag des kantonalen Amt für Natur, Jagd und Fischerei Anfangs Jahr die Büsche geschnitten und das Schwemmholz aus dem Schilfgürtel geborgen und abgeführt. Das Schnittgut wurde vor Ort zu Holzschnitzel verarbeitet und für die Energiegewinnung genutzt.

 

Ohne Bagger geht es nicht

Um Stockauschläge zu verhindern, wurden die Wurzelstöcke mittels Bagger entfernt. In Zukunft ist der Abschnitt bis zum See bewirtschaftbar und soll so vor der erneuten Verbuschung bewahrt werden.

 

Oekobuero.ch – aktualisiert 02. März 2016