Für den Neubau des Wasserreservoirs Waid in Weesen wurden Teile einer geschützten Hecke sowie eine Magerwiese von lokaler Bedeutung beansprucht. In der Baubewilligung verlangte das ANJF St.Gallen deshalb, dass die Wiederherstellung und die Pflege der beiden Lebensräume während der ersten drei Jahre fachlich begleitet werden. Diese ökologische Baubegleitung übernahm das Oekobuero.
Im Frühling 2025 begann die Rekultivierung mit der Terraingestaltung der künftigen Magerwiesenfläche und der Heckenböschungen unter Verwendung des anfallenden Aushubmaterials. Da die Heckenpflanzung mit Nacktwurzlern erst für den Herbst 2025 vorgesehen war, wurden die Böschungen zunächst mit einer schnell schliessenden, grasreichen Saatmischung begrünt. An der steilen Südböschung kamen zusätzlich Holzwollmatten als Erosionsschutz zum Einsatz.
Für die Wiederherstellung der Magerwiese galt die Vorgabe, den ursprünglichen autochthonen Pflanzenbestand zu erhalten. Nach Prüfung verschiedener Varianten fiel die Wahl auf regionales Saatgut der Firma HoloSem aus der Region Ziegelbrücke und dem unteren Glarnerland. Zur Förderung der gewünschten Vegetationsentwicklung wurden zwei Säuberungsschnitte durchgeführt.
Bei der Pflanzung der einheimischen, standortgerechten Strauch- und Baumarten kam es zu einem Missverständnis bezüglich des Umfangs der Massnahme. Die vollständige Umsetzung der Heckenwiederherstellung erfolgt daher im Frühling 2026.







